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MWST-Erhoehung-2011

MWST-Erhöhung 2011
Was Sie bereits heute beachten müssen

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Die auf sieben Jahre befristete MWST-Erhöhung 2011, also die Anhebung der Mehrwertsteuersätze, tritt per 1. Januar 2011 in Kraft. Der Übergang von den bisherigen zu den neuen Steuersätzen wird dieses mal anders geregelt als bei früheren Steuersatzerhöhungen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick und zeigt auf, wieso gewisse Unternehmen und Leistungen bereits heute betroffen sind und was im Einzelfall zu tun ist, um nicht eine nicht rückforderbare Mehrbelastung zu riskieren.

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Diesen Mehrwertsteuersatz müssen Sie anwenden

Die Steuersätze ändern per 1.1.2011 wie folgt:

Reguläre Steuersätze nach der MWST-Erhöhung 2011

Steuersatz Bis 31.12.2010 anzuwendender Satz Ab 1.1.2011 anzuwendender Satz
Normalsatz 7.6% 8%
Sondersatz für Beherbergungsleistungen 3.6% 3.8%
Reduzierter Satz 2.4% 2.5%

Saldo- und Pauschalsteuersätze nach der MWST-Erhöhung 2011

Bis 31.12.2010 anzuwendender Satz Ab 1.1.2011 anzuwendender Satz
6.4% 6.7%
5.8% 6.1%
5.0% 5.2%
4.2% 4.4%
3.5% 3.7%
2.8% 2.9%
2.0% 2.1%
1.2% 1.3%
0.6% keine Erhöhung
0.1% keine Erhöhung
Massgebend für den anzuwendenden Steuersatz ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung.

Achtung

Weder das Datum der Rechnungsstellung noch das Datum der Zahlung ist für den Steuersatz relevant.

MWST-Erhöhung 2011 - So müssen Sie bei Teilzahlungen, Vorauszahlungen, Abonnementen usw. fakturieren

Falls Ihr Unternehmen eine Leistung teilweise vor und teilweise nach der Steuersatzerhöhung erbringt, so ist der auf die Zeit nach dem 31. Dezember 2010 entfallende Teil der Leistung zu den neuen Sätzen steuerbar. Sie müssen also für Leistungen, die Ihr Unternehmen ab dem 1. Januar 2011 erbringen wird, die neuen Steuersätze fakturieren.

Achtung

Soweit Sie Leistungen, die in den beiden betroffenen Jahren 2010 und 2011 erbracht werden, nicht auseinanderhalten, ist die Gesamtleistung zum neuen Satz steuerbar.

MWST-Erhöhung 2011 - Rechnungsstellung bei Vorauszahlungen

Wissen Sie bei der Rechnungsstellung für eine Vorauszahlung schon, dass die Lieferung oder Dienstleistung ganz oder teilweise nach dem 31. Dezember 2010 erbracht wird, dann müssen Sie den auf die Zeit ab dem 1. Januar 2011 entfallende Teil der Leistung gesondert und zum neuen Satz aufführen. Selbstverständlich können Sie auch zwei verschiedene Rechnungen ausstellen.

MWST-Erhöhung 2011 - Rechnungsstellung bei periodischen Leistungen und Abonnenten

Auch Abonnemente für Zeitungen, Zeitschriften und Beförderungsleistungen (z.B. Halbtax-, Generalabonnemente, Ski-Saisonabonnemente), ferner Service- und Wartungsverträge für Lifte, Haushaltmaschinen, Computersysteme und Ähnliches sind in der Regel im Voraus zu bezahlen. Falls Ihr Unternehmen solche Leistungen anbietet, werden Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Fall betroffen sein, dass solche Abonnemente sich über den Jahreswechsel hin erstrecken.

Ist dies der Fall, sollten Sie bei der Rechnungsstellung ab sofort eine Aufteilung des Entgelts «pro rata temporis» auf den alten und den neuen Steuersatz vornehmen.

Beispiel

Den Umsatz aus einem vom 1. September 2010 bis zum 30. August 2011 laufenden Zeitungsabonnement müssten Sie also zu einem Drittel zum Satz von 2,4% und zu zwei Dritteln zum Satz von 2,5% versteuern.


Achtung

Eine Gesamtverrechnung mit dem alten Mehrwertsteuersatz über das Jahresende führt zu einer höheren nicht rückforderbaren Mehrwertsteuerbelastung.


Quelle: Business Dossier «Neues Mehrwertsteuergesetz – So umschiffen Sie die Klippen der Revision, erschienen im März 2010 bei WEKA Business Media AG.


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Marianne Esther Meier
Dipl. Steuerexpertin, Expertin in Rechnungs-legung und Controlling, Executive Master of VAT, Vize-Direktorin und Leiterin Steuerabteilung Zug bei KBT Treuhand AG.

Marianne Esther Meier verfügt über grosse Erfahrungen in nationaler und internationaler Mehrwertsteuer, direkten Steuern für Unternehmen und Privatpersonen sowie Sozialversicherungen. Vor Ihrer Beratungstätigkeit im Bereich Steuern war sie jahrelang als Buchhalterin (Finanz- und Betriebsbuchhaltung) und Controller, Administrative Leiterin in der Industrie und im Handel tätig. Sie verfügt über langjährige Erfahrung als Referentin – vor allem im Bereich Mehrwertsteuer – bei Veranstaltungen mit CFO und Heads of Accounting als auch im Bereiche der Erwachsenenbildung (HSW). Marianne Esther Meier ist zudem als Prüfungsexpertin bei den Experten in Rechnungslegung und Controlling tätig.
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Rechnungsprüfung im öffentlichen Sektor: Für die Prüfung der Amtsführung ist in der Regel die entsprechende Behörde oder Kommission zuständig. Die Rechnungsprüfung hingegen wird oftmals an eine externe Revisionsstelle delegiert und umfasst im Wesentlichen die Abschlussprüfung im Sinne der Schweizer Prüfungsstandards. Als externe Revisionsstelle zur Rechnungsprüfung konnte sich OBT in den vergangenen Jahren als kompetenter Partner etablieren und stellt in dieser Eigenschaft ihren Prüfungsansatz vor.
Senkung der betrieblichen Beschaffungskosten: Womit und wie beginnen?: Zitate wie «der Gewinn eines Unternehmens liegt im Einkauf» und andere versuchen deutlich zu machen, dass in der Praxis den Kostensenkungsmöglichkeiten im Beschaffungsprozess regelmässig zu wenig Beachtung geschenkt wird. Das Bemühen um eine Ausschöpfung von Kostensenkungsmöglichkeiten erfordert im Allgemeinen, wie auch für die Beschaffungsfunktion, im Besonderen eine systematische Herangehensweise, welche mit einer Analyse der Ausgangssituation beginnen sollte. So gilt es zunächst einen wertmässigen Überblick über die Beschaffungsgüter des Unternehmens zu gewinnen, da Massnahmen zur Kostensenkung dort die grösste Wirkung zeigen, wo der wertmässige Anteil der Beschaffungsgüter der Unternehmung am höchsten ist.
Die Kaufpreisfindung in der Unternehmensnachfolge von kleinen und mittleren Unternehmungen: Nebst der Wahl des geeigneten Nachfolgers, bildet die Kaufpreisfindung eines der zentralen Elemente in der Unternehmensnachfolge von KMU. In der Praxis zeigen sich dabei vermehrt Abweichungen zu den rechnerischen Unternehmenswerten, welche anhand einer anerkannten Bewertungsmethode ermittelt werden. Im Rahmen seiner Masterarbeit zur Erlangung des Executive Master of Business Administration mit Vertiefung Controlling und Consulting hat sich Fredy Brügger vertieft mit dieser Frage auseinandergesetzt und nachfolgend einige Erkenntnisse zusammengefasst.
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